Kleine Kräuterkunde

Kräuter Beeren & Co.
 

Birkenblatt

Birkenblatt liefert Mikronährstoffe für Nieren, Blase und Harnwege. Zudem dient es auch der Ernährung der Muskulatur z. B. bei rheumatischen Beschwerden.

Von Künzle wird Birkenblatt besonders zur diätetischen Unterstützung der Nieren empfohlen. Birkenblatt wirkt, in der Ernährung eingesetzt, mild nierenanregend und damit auch indirekt unterstützend auf die Funktion der Gelenke und der Lunge. Birkenblatt ist ein wertvoller Bestandteil, einer das Wohlbefinden verbessernden Diät bei Nierenleiden.

Inhaltsstoffe: Flavonoide (insbesondere Flavonolglykoside), Hyperosid, Quercitin, Myrcetingalctosid, Phenolcarbonsäuren, Ascorbinsäure, ätherische Öle, Mineralsalze, Betulinsäure, Ascorbin, Logalin, Menyanthen, Phenol, Saponine, ätherisches Öl mit einem hohen Anteil an Salicylsäureesther

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Brennnesselkraut

Brennnesselkraut liefert Mikronährstoffe für die Nieren und den Zellstoffwechsel. Es fördert die Zellentschlackung im Bereich der Gelenke, des Bandapparates und der Muskulatur.

Die Brennessel ist ein Geschenk der Natur und ist aus einer gesunden Ernährung kaum wegzudenken. Sie ist reich an Eisen und Kieselsäure und enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Weitere Inhaltsstoffe, wie Chlorophyll, anregende Säuren und pflanzliche Enzyme fördern insbesondere die Nierenfunktion, wirken entwässernd und unterstützen die Harnsäureausscheidung. Darum ist sie auch der Gelenkgesundheit sehr förderlich.
Nach Willfort hat die Brennnessel einen positiven Einfluss auf die Neigung zur Bildung von Nierensteinen. Um in den Genuss aller positiven Einfüsse der Brennnessel zu kommen, ist eine langfristige Ernährung mit einem angemessenem Anteil an Brennnessel zu empfehlen.

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Phenolcarbonsäuren, darunter Caffeoyäpfelsäure, aliphatische organische Säuren, Scopoletin, ferner Chlorophylle und deren Abbauprodukte, Carotinoide, darunter viel Lutein sowie Triterpene und Sterole, relativ viele mineralische Bestandteile (Kalium- und Kalziumsalze) darunter Selikate. In den Brennhaaren Histamin, Serotonin, Acetylcholin

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Fenchel

liefert insbesondere Mikronährstoffe für den Verdauungstrakt und ist reich an Vit. C.

Der Fenchel ist eine Pflanze, die aus Südeuropa stammt und schon seit dem frühen Mittelalter auch im heutigen Deutschland kultiviert wird. Für Menschen und Tiere mit einem empfindlichen Magen-Darmtrakt sollte Fenchel zu einer festen Größe im Speiseplan werden. Seine den Magen und Darm beruhigenden Eigenschaften werden seit Jahrhunderten gerühmt und können erheblich zur Verbesserung des Allgemeinbefindens beitragen. Durch seine, auch sehr schmackhaften, ätherischen Öle gilt er in der diätetischen Küche als besonders geeignet für Patienten mit überreiztem Magen und nervös oder allergisch bedingtem Durchfall.

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle insbesondere Fenchon und Anethol, Kieselsäure, Mineralsalze, Vit. A, Vit. E und insbesondere Vit. C.

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Löwenzahn

Löwenzahn stellt insbesondere natürliche Aufbaustoffe für den Stoffwechsel von Leber, Galle und Nieren zur Verfügung. Er liefert zudem Mikronährstoffe für Gelenke, Sehnen sowie Bandapparat und unterstützt so die natürliche Zellentschlackung.

Löwenzahn ist aus der traditionellen Volksheilkunde nicht wegzudenken. Da schon damals bekannt war, dass Löwenzahn kein Medikament ist, sondern in die gesunde Küche gehört, wurden schon im Mittelalter Löwenzahnwurzeln geröstet und im Winter wie Kaffee getrunken. So konnte man auch in der kalten Jahreszeit von seinen positiven Eigenschaften profitieren.

Jeder der auf gesunde Ernährung besonderen Wert legt, weiß die anregenden Inhaltsstoffe des Löwenzahns zu schätzen. Die einmalige Komposition seiner Nährstoffe regt die Leber- und Nierenfunktion an und gilt als besonders wertvoll bei der diätetischen Unterstützung der Gelenke.
Für Patienten mit Arthrose und anderen chronischen Gelenkerkrankungen wird Löwenzahn zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und zur Unterstützung der schmerzfreien Mobilität als diätetische Anwendung empfohlen.

Inhaltsstoffe: Germacranolide, Eudesmanolide (Bitterstoffe), Triterpene, Phenolcarbonsäuren, phenolische Verbindungen wie Flavonoide, Cumarinderivate und Taraxacosid, Phytosterole, Inulin und ein hoher Gehalt an Kaliumsalzen; (Taraxacin, Laevulin, Inulin, Sterole, Flavone, Carotine, Cholin)

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Melisse

Melisse ist eine alte, sehr wertvolle Kulturpflanze, deren guter Einfluss auf das vegetative Nervensystem bekannt ist. Als diätetische Komponente ist sie in der Lage, wichtige Nährstoffe für eine geregelte Funktion des Nervensystems zu liefern.
In Folge einer angemessenen Versorgung mit den sekundären Pflanzenstoffen aus Melisse kann ein positiver Einfluss auf ein übererregtes Nervensystem auf diätetischer Basis genommen werden. Wir empfehlen daher bei Darm- und Hautüberreizungen (Allergien) eine ausgewogene Zufuhr von Melisse als Nahrungsmittel.

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl mit Neral/Geranial, Citronellal, ß-Caryophyllen und Caryophyllenonx, Monoterpene, Gerbstoffe wie Rosmarinsäure, Flavonoide und Triterpensäuren

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Weißdorn

Weißdorn liefert wichtige Mikronährstoffe für Herz, Kreislauf, Gefäßsystem und Muskulatur. Er ist als stärkendes und energiespendendes Kraut bekannt. Auch in die Diätetik hält er zunehmend mehr Einzug. Hier werden besonders seine sekundären Pflanzenstoffe geschätzt, die dem Immunsystem und dem allgemeinen Wohlbefinden zugute kommen.

Wir empfehlen einen ernährungsphysiologisch angemessenen Anteil an Weißdorn bei Allergien und im Alter zur ausreichenden Versorgung des Immunsystems mit sekundären Pflanzenstoffen.

Inhaltsstoffe: Oligomere Procyanidine, 1-Epicatetechin, Flavonoide wie Hyperosid, Rutin, Flavonol-O-Glykoside, Flavon-C-Glykoside, Phenolcarbosäuren, Triterpensäuren und in geringen Mengen biogene Amine und Xanthinderivate

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Aroniabeere

Die Aroniabeere wird wegen ihres sehr hohen Gehaltes an Flavonoiden (Polyphenolen) zur Kräftigung des Immunsystems geschätzt. Flavonoide sind biologisch aktive Verbindungen, die als sogenannte Radikalenfänger dem oxidativen Stress in den Zellen entgegenwirken. Oxidativer Stress wird als eine der Ursachen für immunologische Erkrankungen wie z. B. Allergien oder Krebs angesehen.
Aroniabeere kann als diätetische Komponente das gesamte Wohlbefinden des Organismus positiv beeinflussen und trägt so ganzheitlich zur Stärkung der Selbstheilungskräfte bei.

Inhaltsstoffe: Polyphenole und viele Vitamine wie z. B. Riboflavin (B2), Folsäure (B9), Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K und Provitamin A sowie die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Jod, Zink und Eisen.

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Hagebutte

Hagebutte ist in der diätetischen Küche als eine Quelle für Vitamin C und andere wertvolle Vitalstoffe bekannt. Darum wird sie gerne zur Stärkung der Abwehrkräfte während der Erkältungszeit in Form von Marmeladen, Mus oder Tee verzehrt.
Neuere Untersuchungen haben u. a. Galaktolipide als zusätzliche Inhaltsstoffe identifiziert. Diese Galaktolipide haben membranstabilisierende Eigenschaften und es konnte bei regelmäßiger Zufuhr von Hagebutte über die Nahrung eine erhebliche Verbesserung des Zustandes der arthrotischen und arthritischen Probanden festgestellt werden. Darum wird Hagebutte als diätetisches Lebensmittel für Menschen (und natürlich auch Tiere) mit chronischen Gelenkerkrankungen zur Verbesserung der Beweglichkeit und zur Förderung des Allgemeinwohls empfohlen.

Inhaltsstoffe: Vitamin C, Kohlenhydrate, Gerbstoffe, Fruchtsäuren, Invertzucker, Sorbitol, Pektine und Carotinoide

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Heidelbeere

Die Heidelbeere ist jedem als Beere aus der Küche bekannt. Jedoch wissen nur die wenigsten, dass Heidelbeere – richtig zubereitet – ein Lebensmittel ist, dass schädliche Mikroorganismen im Darm erfolgreich bekämpfen kann.
Diese Wirkung erzielt die Heidelbeere vor allem durch ihren blauen Farbstoff (Anthocyane), der in Schadorganismen eindringt und deren Vermehrung hemmt. Ungezuckert und richtig zubereitet, wird Heidelbeere darum zum regelmäßigen Verzehr zur Stabilisierung der Mikroflora im Darm empfohlen. Heidelbeere kann, als diätetische Komponente, bei chronischen Durchfällen einen erheblichen Betrag zum Abklingen der Symptome leisten.

Inhaltsstoffe: Catechingerbstoffe und dimere Proanthocyanidine, Flavonoide und Anthocyanoside, Fruchtsäuren, Chlorogensäure, Invertzucker, Pektine, Iridoide

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Holunderbeere

Die Holunderbeere liefert insbesondere Mikronährstoffe für Immunsystem, Atemwege und Nieren.
Holunderbeeren wirken zudem leicht wassertreibend. Sie regen die Nieren dazu an, mehr Wasser auszuscheiden und können so gegen leichte Harnwegsinfekte helfen, da die Keime durch die erhöhte Flüssigkeitsmenge ausgeschwemmt werden. Auch ihr positiver Einfluss bei Infektionskrankheiten zur Stärkung der Abwehrkräfte wird traditionell geschätzt. Als diätetische Komponente kann sie zur Stärkung von Nieren und Harnwegen beitragen.

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl und Flavonoide wie z. B. Rutin und Hyperosid, Anthocyane (blauer Farbstoff), Vitamin C, B-Vitamine und Folsäure.

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